Neuigkeiten
Landheimfahrt Klasse 5a
„Auch in diesem Jahr war die Aufregung groß. Es ging für unsere neuen 5. Klassen auf Landheimfahrt – und das schon in der ersten Woche. Hier sind ihre Eindrücke.
Alina aus der Klasse 5a berichtet:
Am Dienstag, den 12.08.2025, um 8:30 Uhr sind wir losgefahren nach Sebnitz in das Landheim. Als wir angekommen sind, wurden wir nett begrüßt. Dann sind wir in unsere Zimmer gegangen. Das Zimmer war schön. Danach sind wir essen gegangen. Das Essen hat mir leider nicht so gut geschmeckt, aber danach haben wir ein Batik-T-Shirt gemacht. Am Mittwoch haben wir eine Rallye gemacht und eine schwere Schnitzeljagd im Wald. Danach taten uns die Füße weh.Am nächsten Tag waren wir in einer Kletterhalle. Leider mussten wir am Freitag dann abreisen. Das war eine schöne Landheimfahrt.
Maria aus der 5b hat folgende Erlebnisse gemacht:
Am Dienstag sind wir mit unserer Klasse nach Sebnitz gefahren. Wir haben 4 Tage im Landheim verbracht. Am ersten Tag haben wir eine Rallye durch das Gelände, das fast so groß wie ein Dorf war, gemacht. Am zweiten Tag machten wir eine Wanderung durch den Wald. Im Wald mussten wir eine Glaskugel finden.
Am dritten Tag gingen wir in die Schwimmhalle. Am Nachmittag haben wir dann Postkarten geschrieben. Wir haben auch sehr viel gebadet. Am besten fand ich den Pool, weil es sehr heiß war. Die Kletterhalle war auch sehr schön, weil es sehr viel Spaß gemacht hat, sich abzusichern. Ich fand es richtig schön und empfehle es weiter. Es war sehr schade, wieder zurückzufahren.
Und auch der Klasse 5c hat es gefallen, erzählt uns Valentina:
Wir sind nach Sebnitz gefahren. Wir sind am Dienstag los und waren im Tobeland und klettern. Außerdem haben wir in der Freizeit Spiele und Orientierungsläufe gemacht. Mir hat es sehr gut gefallen, weil ich viele neue Freunde gefunden habe. Deswegen würde ich es wieder machen. Es war also eine tolle Klassenfahrt mit tollen Freunden und tollen Lehrern.
Auch wir Lehrer hatten eine tolle Zeit und freuen uns, so viele freudestrahlende Gesichter an unserer Zilleschule begrüßen zu dürfen.“
Vielen lieben Dank im Voraus und ganz herzliche Grüße
Isabel







Unsere Stadtrallye durch das mittelalterliche Meißen
Am Mittwoch, 20. August 2025 sind wir, die 7a, zusammen mit Frau Illgen-Ruß und Herrn Paul nach Meißen gefahren. Unser Ziel: die mittelalterliche Stadt erkunden. Los ging’s morgens in Radeburg, ab in den Bus und über Großenhain nach Meißen. Die Stimmung war schon richtig gut, alle waren gespannt, was uns erwartet.
In Meißen angekommen, starteten wir direkt am Heinrichsplatz mit einer Stadtrallye. Dafür bekamen wir GPS-Geräte – voll cool, wie bei einer Schatzsuche. Wir liefen von Station zu Station, zum Beispiel zum Marktplatz mit dem Rathaus und zur Frauenkirche. An jeder Station stellten immer zwei von uns ein Gebäude vor, und das Ganze als Dialog. Manche haben das richtig lustig gemacht, da musste selbst Herr Paul grinsen.
Dann ging’s den Burgberg hoch. Ganz schön steil, aber von oben hatten wir eine super Aussicht über Meißen. Da haben wir auch kurz Pause gemacht und ein bisschen durchgeatmet, bevor es weiterging.
Das Highlight war die Führung durch die Albrechtsburg – das erste Schloss Deutschlands. Drinnen sah alles richtig beeindruckend aus, und wir haben eine Menge über das Mittelalter gelernt.
Danach mussten wir uns richtig beeilen, um zurück zum Busbahnhof zu kommen. Wir sind fast gerannt. Trotzdem hat Herr Paul es noch geschafft, eine Meißner Fummel zu kaufen. Das ist so ein riesiges, sehr zerbrechliches Gebäck, das er unbedingt für den Unterricht mitnehmen wollte.
Der Bus zurück war total überfüllt. Wir waren alle eingeengt wie Sardinen in der Dose. Aber das Beste: Die Fummel hat’s heil bis nach Radeburg geschafft – keiner weiß, wie das funktioniert hat!
Alles in allem war es ein super cooler Tag: anstrengend, lustig und richtig interessant. Meißen ist echt eine schöne Stadt, und wir haben eine Menge erlebt.
Die Klasse 7a

Schwimmwoche Klasse 6
Es ist gerade der letzte Schwimmtag, wir haben gute Laune und gehen gerade auf den Spielplatz, um auf die anderen Klassen zu warten. Wir üben alle unsere Balladen und dann gehen wir spielen. Manche schaukeln, andere spielen Fangen, Verstecken oder wippen.
Dann gehen wir ins Freibad und ziehen uns um. Dann bekommen wir wieder eine Belehrung und uns wird gesagt, wie alles funktioniert und was wir heute machen. Danach mussten wir uns die Baderegeln anschauen und einen Test schreiben.
Dann hat jede Gruppe das nachgeholt, was sie für ihr Schwimmabzeichen brauchten.
Es gab nachher auch ein Wettrennen: Sechs Mädchen und sechs Jungen aus jeder Klasse in Staffel gegeneinander und gegen die Lehrer. Die haben zwar gewonnen, aber von den Schülern haben wir gewonnen.
Danach durften wir rutschen und springen und später noch ein Abschlussfoto schießen.
Emmy Z., 6c
Ausschreibung!

Mit Robe und Urteil: Unser Tag als Gerichtsprofis

Heute stand etwas ganz Besonderes auf dem Stundenplan: Unser Demokratie-Projekttag! Ein echter Richter vom Amtsgericht Bautzen besuchte uns und erklärte, wie ein Gericht funktioniert. Wir lernten, wer an einem Prozess beteiligt ist – zum Beispiel Richter, Staatsanwältin, Verteidiger und Zeugen – und wo sie im Gerichtssaal sitzen. Das war richtig spannend!
Zunächst klärte uns der Richter über den Begriff „Erwartungshaltung“ auf. Damit ist gemeint, dass wir alle bei „Gericht“ zum Beispiel nicht an Nudeln mit Tomatensoße denken, sondern an ein Gebäude, in dem darüber verhandelt wird, was gerecht ist. Diese Erwartungshaltung ist sehr entscheidend, da der Richter möglichst neutral entscheiden muss. Der Richter informierte uns nun darüber, wen es alles im Gerichtssaal gibt und welche Aufgaben sie haben. Der Staatsanwalt beispielsweise hat die Aufgabe, die Wahrheit herauszufinden und liest zu Beginn die Anklageschrift vor, weswegen der Angeklagte vor Gericht steht. Der Verteidiger hat die Aufgabe, den Angeklagten zu vertreten und sich für einen Freispruch oder – wenn der Angeklagte zu Recht auf der Anklagebank sitzt – für ein geringes Strafmaß einzusetzen. Der Richter muss sich alles genau anhören und anschließend ein gerechtes Urteil fällen. Danach wurden wir in drei Gruppen eingeteilt: Juristen, Rollenspieler, Zeugen und die Öffentlichkeit. Die Juristen wurden weiter unterteilt in Staatsanwalt, Richter und Verteidiger. Während die Juristen mit dem echten Richter arbeiteten und lernten, wie eine Gerichtsverhandlung genau abläuft und wie man gute Fragen stellt, bereiteten die Rollenspieler eine Szene vor: Weil es draußen regnet, verbringt die Klasse 6 b ihre Pause im Klassenzimmer. Dabei fällt Lukas hin und bricht sich den Arm. Lukas ist wütend und meint, dass Toni ihm ein Bein gestellt hat. Aber was geschah wirklich? Hat Toni das Bein gestellt oder ist Lukas nur gestolpert? Vier Mitschülerinnen und Mitschüler beobachteten das Geschehen, damit sie später bei der Gerichtsverhandlung als Zeugen aussagen konnten. Die übrigen Schülerinnen und Schüler stellten die Öffentlichkeit dar und durften – wie bei einer echten Verhandlung auch- zuschauen. Die Öffentlichkeit, so erklärte der Richter zuvor, ist sehr wichtig, denn Gerichtsverhandlungen sind öffentlich, das heißt, jeder kann zuschauen kommen und beobachten, ob fair entschieden wird. Denn der Richter selbst hat nämlich keinen Chef über sich und soll deswegen durch die Öffentlichkeit kontrolliert werden.
Dann wurde es ernst. Das Klassenzimmer wurde zum Gerichtssaal. Die Schüler, welche Staatsanwaltschaft und Richter darstellten, zogen sich eine schwarze Robe an. Toni saß als Angeklagter rechts vom Richter, an seiner Seite zwei Verteidiger. Gegenüber verlas die Staatsanwältin die Anklageschrift. Nacheinander wurden Toni und die Zeugen zum Vorfall befragt. Die Verteidiger wollten zeigen, dass Toni unschuldig ist. Obwohl eine Zeugin sehr sicher war, dass Toni Lukas kein Bein gestellt hatte, waren die übrigen Aussagen der Zeugen sehr widersprüchlich, sodass der Richter am Ende Toni für schuldig befand. Später wurde das Rollenspiel noch einmal für die Juristen aufgeführt. Dabei merkte der Schüler-Richter, dass seine Entscheidung falsch war. Das zeigte uns, wie schwer es eigentlich ist, ein gerechtes Urteil zu fällen. Zum Schluss durften wir dem echten Richter noch Fragen stellen – zum Beispiel, was sein schwierigster Fall war oder was er schon alles im Gericht erlebt hat. Seine Antworten waren spannend.
Wir fanden den Demokratie-Projekttag richtig toll. Jetzt verstehen wir viel besser, wie ein Gerichtsverfahren abläuft und wie wichtig es ist, ein Ereignis aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c
Dierke-Geographie-Wettbewerb – unsere Schulsieger

Unser digitaler Klassenausflug in das Judentum
Am 30.04.25 unternahmen wir, die Klasse 6c, im Ethikunterricht einen digitalen Klassenausflug nach Israel.
In einer „Zoom“-Videokonferenz brachte uns Herr Yehuda das Judentum näher, indem er uns über den Schabbat und die Thora informierte.
Der Schabbat ist der wöchentliche Ruhetag – wie bei uns der Sonntag. Mit einem kleinen Film erhielten wir einen interessanten Einblick in diesen besonderen jüdischen Tag. Die Gegenstände, die im Film gezeigt wurden, waren zeitgleich auch in unserem Klassenzimmer vorhanden. So konnten wir z.B. die Mesusa oder eine der Schabbatkerzen mit eigenen Händen berühren.
Herr Yehuda vermittelte uns viel Wissenswertes über die Thora, z.B. dass die älteste Thora rund 2.000 Jahre alt ist. Oder, dass, wenn die Thora kaputt ist, sie auf einem Friedhof begraben wird, weil sie so heilig ist. Herr Yehuda zeigte uns auch einen Thoramantel. Das ist ein wertvoller roter Stoff mit silbernen Details, der die Thorarolle schmückt und schützt. Er erzählte uns auch, dass die Thora nur von einem ausgebildeten Schreiber geschrieben werden darf.
Leider hatten wir bereits einige der Inhalte im Unterricht thematisiert. Aber Herr Yehuda erklärte uns vieles anders und dadurch konnten wir es besser verstehen.
Ich fand es total spannend, dass Herr Yehuda in Deutschland geboren wurde und dann ins Judentum eingetreten ist. Er fand diese Religion und das Land Israel schon als Kind sehr Interessant und spannend – und jetzt lebt er dort. Aufregend!
Die Konferenz dauerte insgesamt 90 Minuten. Daher hatten wir auch zwei Trinkpausen gemacht. In unsere Pausenbrote durften wir auch mal beißen.
Es war ein sehr interessanter Klassenausflug. Wir hatten viel Spaß. Ich kann diese Veranstaltung nur weiterempfehlen.
Vielen Dank an die „von-Hamme-Stiftung“ sowie an den Verein „Tora und Gebote Hamburg e.V.“, die das Projekt ermöglichten.
Melia aus der Klasse 6c



Durchatmen und Lernen – Unsere spannende Exkursion ins Hygienemuseum
Am 26. März 2025 unternahmen wir, die Klasse 6c, eine interessante Exkursion in das Hygienemuseum in Dresden, um die Ausstellung „Alles nur heiße Luft?“ zu erkunden. Der Tag begann mit einer informativen Führung durch die Ausstellung, die sich mit dem Thema Luft und ihren vielfältigen Varianten beschäftigte. Die Ausstellung stellte Luft als ein besonderes Exponat vor, das zwar unsichtbar ist, aber dennoch eine zentrale Rolle in unserem Leben spielt. Zu Beginn begrüßten uns die verschiedensten Düfte von Menschen. Konserviert in kleinen Gläsern betrachteten wir zum Beispiel „glückliche Luft aus dem Garten“ oder „lustige Luft aus dem Spielzimmer eines Kindes“. Wir lernten schnell, dass Luft nicht nur für das Atmen und das Überleben wichtig ist, sondern auch als „Gefühlsspiegel“ dient. So beeinflusst die Luftqualität unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. „Dicke Luft“ herrschte nur an einzelnen Stationen, an denen man schlechte Gerüche schnuppern konnte. Puh…das war ziemlich eklig! Ein wichtiger Punkt der Führung war die Gefährdung durch Luftverschmutzung und Viren. Mittels eines Kurzfilms blickten wir zurück in die Corona-Pandemie und nahmen Anteil am Schicksal von Menschen, die in dieser Zeit Schlimmes erlebt hatten. Der Film zeigte, wie wichtig saubere Luft für die öffentliche Gesundheit ist. Wir wurden sensibilisiert für die Gefahren, die von verunreinigter Luft ausgehen können, und die Bedeutung von Luftreinhaltung. Nach der Führung ging es in den Seminarraum, wo wir das Thema „Treibhauseffekt“ näher betrachteten. Und wurden die vier Treibhausgase Kohlenstoffdioxid, Methan, Lachgas und das besonders schädliche FCKW erläutert. Wir erfuhren, wie diese Gase zur Erderwärmung beitragen und welche Folgen dies für unser Klima hat. In Gruppenarbeit erstellten wir Plakate, um das Gelernte des Tages zusammenzufassen und zu reflektieren. Dabei hatten wir die Möglichkeit, kreativ zu sein und unsere Gedanken und Ideen visuell darzustellen. Die Ergebnisse waren vielfältig und zeigten unser Verständnis für die komplexen Zusammenhänge des Themas. Am Ende des Tages waren wir uns einig: Wir müssen unser Klima und unsere Luft sauber halten.
Die Exkursion zum Hygienemuseum war nicht nur lehrreich, sondern auch eine wichtige Erfahrung, die unser Bewusstsein für Umwelt- und Gesundheitsthemen schärfte. Wir haben viel über die Bedeutung der Luft und die Herausforderungen, die mit ihrer Verschmutzung verbunden sind, gelernt und sind motiviert, aktiv zum Schutz unserer Umwelt beizutragen.
Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c
